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Zuhause gesucht – Cherche Famille

 

 

Information zu Mittelmeererkrankungen

(Leishmaniose / Ehrlichiose / Babesiose / Dirofilariose)

 

Worüber Sie nachdenken sollten BEVOR Sie einen Hund aus dem Ausland adoptieren oder
in Pflege nehmen:

 

Grundsätzliches:

 

Bei Mittelmeer-Erkrankungen handelt es sich um Erkrankungen, die bis vor ein paar Jahren typischerweise nur im Mittelmeerraum aufgetreten sind. Durch die geografische Ausbreitung der Überträger dieser Krankheiten (Klimawandel), durch das Reisen mit Hunden ins Ausland und durch den Import von Hunden aus dem Ausland erreichen diese Krankheiten auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Allerdings sind sie in Symptomatik, Diagnostik und Therapie hierzulande nach wie vor relativ unbekannt, was häufig zu Fehldiagnosen und falschen Therapien führt.

Mittelmeertests vor Einreise der Hunde nach Deutschland sind lediglich "Momentaufnahmen" und dienen in der Regel der Beruhigung der Interessentenfamilien. Das dies ein Trugschluss ist, wird verständlich wenn man bedenkt, dass in der Regel noch einige Zeit (Tage bis Wochen) vergeht bis die Hunde nach Deutschland einreisen können. Das bedeutet, dass sie – auch wenn sie vor Ort negativ getestet wurden – dennoch den/die Erreger in der Zwischenzeit aufnehmen können. Auch ist zu bedenken dass von der Infektion bis zum möglichen Titernachweis eine Inkubationszeit von mind. 4 Monaten vergehen kann.

Es passiert daher gelegentlich, dass Tiere erst Monate NACH ihrer Einreise erkranken.

Bei Hunde mit positivem Befund kann man davon ausgehen, dass sie erkrankt sind. Sie werden vor Ort behandelt. Bei negativem Befund ist die Diagnose aus o.g. Gründen nicht sicher.

Hierüber werden Sie VOR Einreise informiert. Befund, Behandlungsart- und Dauer werden den Papieren (Impfpass) des Hundes beigefügt.

 

 

Die Auflistung der möglichen Krankheiten, die ein Hund aus dem Mittelmeerraum haben kann, wirkt sich sicherlich zunächst abschreckend auf Menschen aus, die einem dieser Hunde ein Zuhause geben möchten. Nicht jeder Hund aus dem Süden ist jedoch krank. Es gibt sehr viele Hunde, die ihr Leben lang gesundheitlich unauffällig sind. Wir von WSJ möchten Sie jedoch auf die Möglichkeiten dieser Krankheiten hinweisen, damit Sie im Fall der Fälle nicht unvorbereitet vor einer schwierigen Situation stehen.

Bedenken Sie aber bitte auch, dass es für KEINEN Hund, egal wo her er stammt, eine lebenslange Gesundheitsgarantie geben kann. Jeder Hund kann im Laufe seines Lebens erkranken, nicht nur an den so genannten Mittelmeerkrankheiten.

Gewissheit durch einen Mittelmeertest:

 

Der „gesunde Hund“ zieht ein:

Hunde sollten NICHT unmittelbar nach Ankunft einem Tierarzt vorgestellt werden. Um Gewissheit über den Gesundheitszustandes bezüglich Mittelmeererkrankungen zu erhalten, ist ein erneuter Test frühestens 4-6 Monate nach Ankunft des Hundes empfehlenswert. Umzugsstress, Klimaveränderung, Kastration und besonders Futterumstellung strapazieren das Immunsystem eines jeden Hundes und können das Testergebnis verfälschen.

 

Der „kranke“ Hund zieht ein:

Positiv getestete Hunde mit abgeschlossener Behandlung, die keinerlei Symptome einer Erkrankung zeigen, sollten aus o.g. Gründen ebenfalls frühestens 4-6 Monate nach Einreise nachgetestet werden (um sicher zu gehen, dass die Behandlung abgeschlossen ist). Im weiteren Verlauf des „Zusammenlebens“ ist ein Test 1 x jährlich ausreichend.

 

Was bedeutet „Titer“:

Grundsätzlich bedeutet ein Titernachweis aufgrund einer Blutuntersuchung eines Hundes, dass dessen Organismus sich mit der entsprechenden Krankheit auseinandergesetzt und Antikörper gebildet hat. Ein hoher Titernachweis OHNE Krankheitssymptome ist also günstiger als ein niedriger Titer MIT Krankheitssymptomen.

 

* L E I S H M A N I O S E :

 

Eine Leishmaniosetherapie ist nur dann erfolgreich, wenn KEINE andere (parasitäre) Infektion vorliegt.

Ausgeschlossen werden muss ZUVOR eine Ehrlichiose, Babesiose, Borreliose, Dirofilariose und der Hund muss entwurmt sein!

Wir empfehlen Ihnen gern ein Labor, dass standardisierte, amtlich zugelassene Substanzen für die Leishmaniose-Tests einsetzt, die auch nach Jahren noch vergleichbar sind.

 

 

Leishmaniose

Die wohl bekannteste und gefürchtetste Mittelmeerkrankheit ist die Leishmaniose.
Weltweit gibt es mehrere Leishmaniosearten. Die in Europa und bei den betroffenen Hunden vorkommende Leishmanioseart befällt stets die inneren Organe, die äußeren Symptome sind eine Folge des inneren Befalls.

 

Erreger:

Der Erreger der Leishmaniose ist ein Einzeller (Leishmania infantum). In Europa sind derzeit zehn verschiedene Stämme bekannt. Die einzelnen Stämme weisen zum Teil sehr unterschiedliche Oberflächenmerkmale auf. Bei einem Test auf Leishmaniose ist daher darauf zu achten, dass man die Region, aus der der Hund kommt, berücksichtigt. Einige Labore bieten regionale Reisekrankheitenprofile an, die neben den in der Region vorkommenden Mittelmeerkrankheiten auch den Test auf den entsprechenden Leishmaniosestamm beinhalten.

 

Übertragung:

Die Übertragung des Erregers erfolgt durch den Stich der Sandmücke, die ihren Weg mittlerweile auch nach Deutschland gefunden hat. Nach dem Stich der Sandmücke vermehren sich die Leishmanien in den weißen Blutkörperchen und gelangen in die inneren Organe (Niere, Leber, Milz, Knochenmark).

Neben der Übertragung durch die Sandmücke ist eine Übertragung der Leishmaniose über die Plazenta von der Mutter auf den Welpen ebenfalls möglich, aber nicht zwingend. In einem Wurf mehrerer Welpen kann es dazu kommen, dass ein Teil der Welpen mit Leishmanien infiziert wird, ein Teil nur die Antikörper der Mutter aufweist und ein Teil wiederum weder die Erreger, noch die Antikörper der Mutter.

Bei einem Leishmanioseausbruch kann es zu offenen Hautläsionen kommen, aus denen Sekret austritt, welches Leishmanien enthalten kann. Solange dieses Sekret flüssig ist, sind auch die Leishmanien lebensfähig. Trocknet das Sekret ab, dies geschieht in der Regel innerhalb weniger Minuten, sterben auch die Leishmanien ab. Sollte das flüssige Sekret direkt in eine offene, blutende Hautwunde gelangen, besteht auf diesem Weg ein Infektionsrisiko. Dies ist ein theoretisches Risiko, einen nachgewiesen Fall dieser Infektionsform gibt es bislang nicht. Dennoch sind entsprechende hygienische Maßnahmen zu treffen (z.B. Handschuhe).
Über Kot, Urin und Speichel ist keine Übertragung der Leishmanien möglich.

 

Symptome:

Die Symptome der Leishmaniose sind vielfältig und je nach Stamm unterschiedlich. Es gibt keine Symptome, die ausschließlich nur auf Leishmaniose hindeuten. Die Symptome können durchaus auch ganz andere, harmlose Ursachen haben, weswegen eine Leishmaniose anhand der äußeren Symptomatik häufig nicht leicht zu diagnostizieren ist. Die Symptomatik und die Blutbefunde der Leishmaniose ähneln zum Teil auch denen der anderen Mittelmeerkrankheiten, deswegen sollte bei einem Verdacht auf Leishmaniose auch ein Test auf die anderen Mittelmeerkrankheiten erfolgen, um die Ursache der Symptomatik exakt bestimmen zu können.
Allgemeine Symptome, die einzeln oder zusammen auftreten können:
Unklare Fieberschübe, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme trotz ausreichender Fütterung, wiederkehrende Durchfälle unklarer Ursache, Abgeschlagenheit, vermehrtes Schlafbedürfnis, Lymphknotenschwellungen, Vergrößerung von Leber und Milz, seltsamer Geruch (unter anderem nach Kot), trockene Haut mit fettigen, großen Schuppen, ausgefranste, verkrustete, schuppige, kahle Ohrränder (evtl. mit Läsionen), kahle, helle Stellen am Nasenspiegel, kreisrunder Haarausfall um die Augen („Brillenbildung“), Augenentzündungen, Fellverlust unter den Achseln, dem Bauch, an den Hinterschenkeln und an den Gelenken (evtl. mit Läsionen), verstärktes Krallenwachstum, Gelenkbeschwerden im Sinne einer Gelenksentzündung.

 

Diagnose:

Um eine Leishmaniose zu diagnostizieren, lässt man folgende Untersuchungen machen:

  1. Blutbild, klinische Chemie
    Erniedrigte rote Blutkörperchen, erniedrigte weiße Blutkörperchen und erniedrigte Blutplättchen, ebenso eine Verschiebung innerhalb der einzelnen Bluteiweißgruppen können ein erster Hinweis auf eine Leishmaniose sein. Leber- und Nierenwerte geben Auskunft über den Zustand der inneren Organe.

  2. Leishmaniose IFAT / ELISA
    Dies ist ein Test, der nach Antikörpern gegen Leishmanien im Blut sucht. Ein positiver Antikörpertest alleine reicht jedoch nicht aus um einen Leishmanioseausbruch zu diagnostizieren. Er besagt lediglich, dass Antikörper gegen Leishmanien im Blut vorhanden sind. Zu einem positiven Antikörpertest können auch folgende Faktoren führen: früherer Kontakt mit dem Erreger, Stress, Impfung, Kastration oder andere Infektionen. Generell können Antikörper erst ab der dritten Woche nach einer Infektion mit Leishmanien nachgewiesen werden.

  3. Eiweißelektrophorese
    Hier werden die einzelnen Bluteiweißgruppen mittels eines elektronischen Verfahrens getrennt.
    Das Ergebnis wird in Form einer Kurve dargestellt. Bei einem positiven Antikörpertest liefert der Kurvenverlauf der Eiweißelektrophorese konkrete Informationen darüber, ob und wie stark eine Leishmaniose ausgebrochen ist.

  4. Knochenmark- oder Lympknotenpunktat
    Durch diese Untersuchungen lassen sich die Leishmanien bzw. deren Erbmaterial direkt nachweisen. Prinzipiell werden die Blutuntersuchungen (IFAT/ELISA) bevorzugt, da eine Blutentnahme einfacher ist als eine Knochenmark- oder Lymphknotenpunktion. Punktionen werden bei unklaren Befunden oder zur Stammbestimmung durchgeführt, die Stammbestimmung kann für die Therapiewahl wichtig sein. Sollte der Hund bereits mit Allopurinol behandelt werden, entfällt die diagnostische Möglichkeit per Knochenmark- oder Lymphknotenpunktat, da sich dann keine Leishmanien mehr in den Punktaten nachweisen lassen.

Um eine Leishmaniose zu diagnostizieren, sollten sowohl die gesamten Blutbefunde, als auch das Befinden des Hundes im Gesamten betrachtet werden.

 

Therapie:

Leishmaniose ist nach derzeitigem Wissensstand nicht heilbar. Ziel der Therapie ist also nicht die Beseitigung des Erregers, sondern vielmehr, soweit Einfluss von außen auf den Erreger zu nehmen, dass das Immunsystem des Hundes selbst den Erreger bekämpfen kann und es zu einem stabilen Gesundheitszustand des Hundes kommt.
Es gibt verschiedene Therapieansätze:

  1. Allopurinol
    Das Medikament Allopurinol ist das bekannteste und auch nebenwirkungsärmste Medikament zur Leishmaniosetherapie. Als Mittel der Wahl wirkt es wachstumshemmend auf die Leishmanien und drängt sie aus Knochenmark und Organen ins Bindegewebe ab, wo sie keinen Schaden anrichten können. Gleichzeitig ist es ein recht günstiges Medikament und wird im Allgemeinen gut vertragen.
    Nebenwirkungen können Nierenbelastung, Leberbelastung und Blutbildungsstörungen sein. Ob ein Hund nur über einen gewissen Zeitraum oder lebenslang Allopurinol als Therapie benötigt, zeigen die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen.

  2. Glucantime
    Glucantime ist ein Chemotherapeutikum, das unter die Haut gespritzt wird. Häufig wird es in Kombination mit Allopurinol verabreicht.
    Wichtiger Hinweis: Glucantime wird seit über 70 Jahren in der Leishmaniosetherapie bei Mensch und Tier angewendet. Mittlerweile haben einige Leishmaniosestämme Resistenzen gegen Glucantime entwickelt. Gleichzeitig kann Glucantime Leber und Niere stark schädigen, bis hin zum Tod des Hundes. Obwohl Glucantime vielerorts noch als Leishmaniose-Standardtherapie gilt, ist diese Therapieform äußerst sorgfältig abzuwägen.

  3. Amphotericin B
    Amphotericin B oder auch Ambisome genannt, ist ebenfalls ein Chemotherapeutikum welches per Infusion häufig in Kombination mit Allopurinol verabreicht wird.
    Wichtiger Hinweis: Hier gilt ebenso eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung wie bei Glucantime. Auch hier gibt es bereits Resistenzen und dieses Medikament ist ebenfalls stark leber- und nierenschädigend.

Es gibt auch noch weitere Therapieansätze und die Forschung arbeitet an der Entwicklung weiterer Medikamente (z.B. Milteforan – hierüber informieren wir in Kürze).

 

 

 

E H R L I C H I O S E :

 

Ehrlichien sind bakterienähnliche Erreger, die durch den Biss von Zecken (Holzbock) übertragen werden. Im Mittelmeerraum findet man die Unterart Ehrlichia canis, in Deutschland, Schweden und Norwegen Ehrlichia phagocytophila.

Bisher ist bei Hunden nur ein serologischer Nachweis (Antikörpertiter) bezüglich E. canis möglich. Damit ist aber (bei negativem Testergebnis) eine Infektion durch E.phagocytophila nicht ausgeschlossen.

Eine Differenzierung der beiden Unterarten gelingt nur durch die genauere Untersuchung der Blutzellen, sind E. in den Monozyten ist es eine importierte Infektion, also E. canis; sind sie in den Granulozyten, so liegt eine hier erworbene Ehrlichiose durch E. phagocytophila vor.

Einen deutlichen Hinweis auf eine Ehrlichiose überhaupt, unabhängig vom Erreger, liefert der ermittelte Blutwert für die Thrombozyten. Ist dieser Wert sehr niedrig oder grenzwertig, ist mit Ehrlichiose zu rechnen.

Ehrlichien leben in den Blutzellen. Die Erkrankung verläuft 3-phasig.

Zunächst tritt hohes wiederkehrendes Fieber auf, der Hund erscheint matt, verweigert Futter, Erbrechen und Augenausfluss folgen. Vereinzelt treten Nasenbluten und punktförmige Schleinhautblutungen durch Rückgang der Thrombozyten auf.

2.Phase: Die Hunde erscheinen symptomlos, überstehen die Erkrankung oder entwickeln eine chronische Form, die 3. Phase:

Hier besteht ständige Blutungsneigung, zusätzlich zu den schon genannten Symptomen findet man Blut im Urin, Kot, Bluthusten und Hämatome an den Gelenken. Man beobachtet schwankenden Gang, Muskelzuckungen, Augenveränderungen, Milz-und Lymphknotenschwellungen, weiterhin, Erbrechen, Leistungsschwäche, Fressunlust und fortschreitende Abmagerung.

 

Da die Symptome in der 3. Phase denen der Leishmaniose ähneln, muß unbedingt eine Laboruntersuchung eingeleitet werden, um Sicherheit zu erlangen. Auch hier nennen wir Ihnen gern das direkt auf Zecken spezialisierte Labor und eine entsprechende Behandlung.

Die Behandlung erfolgt durch Gabe eines Antibiotikas (Doxycyclinhyclat) über mindestens 28 Tage.

 

 

 

B A B E S I O S E :

 

Babesien sind Einzeller, die ebenfalls durch bestimmte Zeckenarten übertragen werden.

Das Vorkommen beschränkt sich nicht nur auf den Mittelmeerraum, sondern auch in Deutschland ist eine Infektion möglich (2003 besonders Region um Berlin).

Die Babesien dringen in die roten Blutkörperchen ein und zerstören diese.

Es kommt zu Blutarmut und oft auch zu Gelbsucht. Durch die Ausscheidung des abgebauten Blutfarbstoffes kommt es häufig auch zu einer dunklen Färbung des Urins. Hohes Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit folgen.

Auch hier muss der Erreger durch einen Bluttest im Labor nachgewiesen werden.

Eine sofortige Behandlung bringt schnelle Besserung des ernstzunehmenden Zustands.

Auch hier können wir Ihnen gern das entsprechende Labor nennen und einen Behandlungsvorschlag mit Ihrem Tierarzt absprechen.

Allerdings tritt eine Babesiose nicht so häufig auf.

 

 

 

D I R O F I L A R I O S E (Dirofilaria Immitis – Herzwurmerkrankung) :

 

 

Die bekannteste (aber nicht häufigste) Filarienart bei Hunden ist Dirofilaria immitis – der „Herzwurm“.

 

Filarien können von einem Hund auf den anderen nur durch bestimmte Stechmückenarten übertragen werden.

Adulte (geschlechtsreife) Herzwümer (Makrofilarien genannt) lassen sich nach einem infektiösen Mückenstich frühestens nach 6 Monaten (Inkubationszeit) nachweisen.

 

Der Lebenszyklus der Dirofilaria immitis erstreckt sich auf insgesamt fünf Stadien. Larvenstadium 1 bis Larvenstadium 4 (die sogenannten Mikrofilarien) sowie die daraus entstehende Makrofilarie (Herzwurm).

 

Ohne Zwischenwirt (Stechmücke) ist eine Ansteckung bzw. bei einem bereits infizierten Hund die Entwicklung zu einem weiteren Herzwurm ausgeschlossen. Das bedeutet, eine Vermehrung der Herzwürmer innerhalb eines Hundes ist definitiv nicht möglich!

 

Mikrofilarien werden einfach und zuverlässig mit einem Spot On Präparat von Advocate (Wirkstoff: Moxidectin) behandelt. Auf diese Weise werden die Larvenstadien L1, L3 und L4 zuverlässig abgetötet und die Entstehung eines Herzwurmes (Makrofilarie) verhindert. Gleichzeitig wird eine Ansteckung anderer Tiere vermieden.

 

Ein Dirofilarien–Antigen Nachweis gibt Aufschluß über das Vorhandensein von adulten Herzwürmern (Makrofilarien).

 

Die meisten Hunde mit einem positiven Dirofilaria immitis Befund sind körperlich in sehr guter Verfassung und zeigen keinerlei Symptome.

Bei einem extremen Befall kann es beispielsweise zu starkem Husten, pulmonalem Hochdruck oder gar Blutrückstau in die Leber kommen. Solche extremen Krankheitsverläufe sind aber sehr selten und meist nur bei älteren Tieren zu beobachten.

 

*Die Information über Leishmaniose wurde mit freundlicher Genehmigung von Aspa-Friends Germany so umfangreich und kompetent. Danke an das gesamte Team!